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Stein des Monats Dezember 2019: Andenopal



Stille kehrt ein, Ruhe und Frieden herrscht. Das Leben in der Natur kommt zum Stillstand, kaum ein Lebenszeichen ist zu entdecken. Gerade die letzten Tage des Jahres lassen uns nachdenklich werden – was wurde erreicht, was ist der Sinn hinter den Dingen, die im Laufe des Jahres geschehen sind und warum konnte das eine oder andere Vorhaben nicht erfolgreich beendet werden? Die Zeit am Jahresende ist eine Phase der Besinnung und des Bilanzziehens. Der Dezember ist der Monat mit den wenigsten Sonnenstunden im Jahreslauf. Die Natur hat sich auf die Winterruhe eingestellt. Bei uns herrscht heute jedoch in der Vorweihnachtszeit geschäftiges Treiben. Vieles, was vor dem Jahreswechsel noch nicht erledigt wurde, soll jetzt aufgearbeitet werden und jeder ist noch auf der Suche nach passenden, möglichst schnell zu beschaffenden Weihnachtsgeschenken. Dabei war die Adventszeit als eine Zeit der Besinnung und Einkehr gedacht. Bevor am Heiligen Abend die Geburt Christi und damit die Wiedergeburt des Lichtes gefeiert wird, brauchen wir Raum für die Stille.

Die bunten Andenopale schenken in der dunklen Zeit zum Jahresende Lebensfreude und einen staunenden Blick auf das Wunder des Lebens. Auch wenn nicht alles positiv verlaufen ist, so kann doch mit Unterstützung des Steins optimistisch in die Zukunft geblickt werden. Trägheit und Zurückhaltung können durch den Andenopal überwunden werden, so dass auf der Zielgeraden des Jahres noch das eine oder andere in Ordnung oder auf den rechten Weg gebracht werden kann. Das zurückliegende Jahr kann versöhnlich abgeschlossen werden. 

Artikel aus Andenopal in den verschiedenen Farben, z.B. Stränge und (gebohrte) Trommelsteine finden Sie in unserem Webshop für Wiederverkäufer.



Der Andenopal ist ein Stein der Gefühle. Gerade in der dunklen Winterzeit hilft uns der Andenopal dabei, in unser Herz zu schauen und dort unser inneres Licht zu finden. Die wichtigsten Vertreter des Andenopals sind der grüne Chrysopal und der rosafarbene Pinkopal. Chrysopal kann uns helfen, Beklemmungen aufzulösen und unterdrückte Gefühle zu befreien, damit diese wieder ungehindert fließen können, während Pinkopal Herzlichkeit, Empfindungsfähigkeit und Zuneigung fördert. Viele Menschen leiden daran, dass diese Herzqualitäten im hektischen Alltag viel zu wenig Raum bekommen. Ein Problem unserer Zeit lässt sich mit den Worten „zu viel Hirn, zu wenig Herz“ beschreiben. Hier liegen die Stärken des Andenopals. Er hilft uns, in unserem Handeln empfindungsfähiger, freundlicher und aufgeschlossener zu werden und mildert Schüchternheit und übertriebene Zurückhaltung. Gleichzeitig weckt er unsere Abenteuerlust und schenkt uns die nötige Gelassenheit.

Chemische Formel: SIO2 x n H2O

Mineralklasse: wasserhaltiges Silizium der Oxidklasse

Farbe: hellblau, grün, bläulich, türkisfarben, rosafarben, meist mit dunklen Einschlüssen (Dendriten)

Glanz
: matt bis glasig

Kristallsystem
: amorph

Mohshärte
: 3,5 – 7

Spaltbarkeit, Bruch
: keine Spaltbarkeit, leicht zerbrechlich, spröde

Vorkommen
: Peru

Entstehung:
Opale entstehen sekundär durch chemische Ausscheidung aus kieselsäurehaltigem Grundwasser durch allmähliche Austrocknung. Zunächst entsteht gallertartiges Kieselgel und, nach weiterem Wasserverlust, der feste Opal, welcher immer noch Wasser enthält.





In der großen Familie der Opale gehören die Andenopale zu den einfachen oder gewöhnlichen Opalen, d.h. sie besitzen nicht das typische „opalisierende“ Farbenspiel der Edelopale. Wie schon der Name „Andenopal“ ahnen lässt, findet man sie in den südamerikanischen Anden, und zwar in Peru. Die blaugrünen, blau-grauen oder auch türkisfarbenen Chrysopale stammen aus der Acari-Kupfermine in der Nähe von Nazca. Nur wenige Exemplare weisen eine klare Farbe auf, die meisten sind von dunklen Dendriten durchsetzt, die pflanzenähnlich aussehnde Strukturen im Stein bilden. Das farbgebende Element ist Kupfer, die blaugrüne Farbe entsteht durch Einschlüsse von Chrysokoll. Pinkopal hingegen ist eine Mischung aus Opal, Chalcedon und Palygorsit. Die rosa Färbung entsteht hier durch organische Verbindungen, die Chinonen genannt werden.

Die alten amerikanischen Hochkulturen der Azteken und Inkas erkannten im Andenopal ein „Auge der Götter“, welches diese auf der Erde zurückgelassen haben. Insbesondere in Zeiten des Krieges galt er als Stein der Hoffnung. Seine Finder sollte er an die ursprüngliche Harmonie von Menschen, Tieren und Natur erinnern, damit das Gleichgewicht der Kräfte nicht zu sehr gestört wird. Noch heute ist der Andenopal in Peru ein sehr beliebter Schmuckstein, der auch zu Heilzwecken eingesetzt wird.

Als kupferhaltiges Mineral fördert der Andenopal, ähnlich wie andere Vertreter dieser Gruppe, Chrysokoll, Azurit, Türkis und Malachit, den Sinn für Schönheit und Harmonie. Auch die Kreativität und die Fantasie wird durch Kupfermineralien angeregt. Freundschaften und Partnerschaften werden harmonisch unterstützt, ebenso wie der Gerechtigkeitssinn. Das Kupfer im Andenopal wirkt allgemein stimmungsaufhellend, eine Eigenschaft, die im sonnenlichtarmen Dezember besonders geschätzt werden kann.

Marco Schreier vor Ort in Peru beim Sortieren der Pinkopal-Rohware

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