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Stein des Monats Dezember 2018: Honduras-Opal - Bedeutung und Wirkung


Der Opal aus Honduras ist der "Stein des Monats" für den Dezember 2018: Die Natur um uns herum kommt zur Ruhe, Stille und Andacht breiten sich aus. Die kalte Jahreszeit kann uns nachdenklich und manchmal ein bisschen pessimistisch machen. Viele gute Vorsätze wurden erfolgreich umgesetzt, manches Vorhaben blieb aber im Jahresverlauf auch auf der Strecke.

Der Honduras-Opal vermittelt uns die gerade in der dunklen Jahreszeit manchmal fehlende Hoffnung und Lebensfreude. Der Stein intensiviert das Er-Leben und Er-Fühlen und regt so Phantasie und Kreativität an – die dunklen Farben der Natur werden durch lebhafte, bunte innere Bilder ergänzt. Als starker geistiger Schutzstein kann der Honduras-Opal uns vor unerwünschten äußeren Einflüssen schützen, so dass wir uns auf die uns innewohnenden Kräfte konzentrieren können.

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Chemische Formel: SiO2

Mineralklasse: Oxide, enthält Wasser im Kristall

Entstehung: primär aus Kieselsäurelösungen in Ignimbriten, d.h. aus heißer Vulkanasche gebildeten Gesteinen

Farbe: meist schwarz, selten weiß oder farblos; immer mit buntem Opalisieren

Glanz: Glasglanz, Fettglanz oder matt

Kristallsystem: amorph

Mohs-Härte: 6 bis 7

Spaltbarkeit, Bruch: keine Spaltbarkeit, muscheliger bis unebener Bruch

Vorkommen, Hauptlieferländer: Lempira /Honduras

Erscheinungsbild: meist im Gestein fein verteilter Schwarzopal ("Matrixopal"), seltener schneeweiße Adern mit leuchtend buntem Edelopal ("Veta-Opal"), sehr selten wasserklarer Edelopal ("Kristallopal") in kleinen Hohlraumfüllungen

Verwendung: Die Opale aus Honduras werden vor allem als Schmuckstein, z.B. Cabochon, gebohrtes Steinteil oder Anhänger, verwendet.

Die Edelstein-Astrologie verwendet Honduras-Schwarzopal, um die Regenerationskraft der Skorpion-Geborenen zu mobilisieren und bei Steinbock-Geborenen Lebensfreude zu wecken. Der weiße Veta-Opal unterstützt die Spontantität der Wassermann-Geborenen, Kristallopal das Einheitsstreben der Fische-Geborenen.

Der Name "Opal" kommt vom Altindischen "upala", auf deutsch "Edelstein", der Name existierte aber bereits im antiken Griechenland ("opallios") und Rom ("opalus"). In der griechischen Mythologie entstand Edelopal aus den Glückstränen des Zeus nach dem Sieg über die Titanen. In Indien gilt er als die auf der Flucht vor zudringlichen Göttern zu Stein erstarrte Göttin des Regenbogens.


Der durch den Verein Fair Trade Gems & Minerals e.V. geförderte Honduras-Opal ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt, freut sich jedoch zunehmender Beliebtheit als Schmuckstein. Am 11. Januar 2017 hat die Marco Schreier Mineralienhandluing GmbH zusammen mit der Michael Gienger GmbH zum Auftakt der Feiern zum 20jährigen Bestehen des Seminarzentrums Im Osterholz dieses Projekt der breiten Öffentlichkeit vorstellen können, das für Michael Gienger und auch für Marco Schreier Herzensanliegen waren und sind: die Hilfe zur Selbsthilfe und die Entwicklung fairer Strukturen im Edelsteinhandel, unter Chancenwahrung für die örtlichen Gemeinden. Das Honduras-Projekt ist die wichtige Initiative im Erbe von Michael Gienger, dem Ideengeber und Mit-Gründer. Beginnend im Jahr 2008 mit der Gründung der Opalschürfer-Kooperativen in Honduras, entwickelte sich das gemeinsam unterstützte und geförderte Projekt rasant. Lesen Sie mehr zur Intiative und deren Anfänge auf der Website des Vereins. Auch durch zahlreiche und regelmäßige Spenden von Kunden der Marco Schreier Mineralienhandlung GmbH und weiteren Zugaben der Firma wurde das Projekt erfolgreich voran getrieben - mehr Informationen hier.


Honduras-Opal entsteht primär aus Kieselsäurelösungen in Ignimbriten, d.h. aus heißer Vulkanasche gebildeten Gesteinen und gehört zu den Edelopalen. Zudem ist er ein Vertreter der auf der Erde eher selten vorkommenden Schwarzopalen aufgrund der meist schwarzem Matrix des Muttergesteins. Fundstücke in Honduras mit flachen Opallagen werden auch Veta-Opale genannt, Matrixopal ist meist im Gestein fein verteilter Schwarzopal. Sehr selten findet man wasserklaren Edelopal ("Kristallopal") in kleinen Hohlraumfüllungen. Generell ist es bei allen Opalvarianten so, daß die zur Verfügung stehende Kieselsäure keine Kristalle bildet, sondern eher ein tröpfchenförmiges Gel, in dem zwischen den Siliciumdioxid-Kügelchen Flüssigkeit, meist Wasser, eingeschlossen ist. Durch die Lichtbrechung an diesen Kügelchen erhält Opal dann sein typisches, meist intensives Farbspiel. Je nach Matrix, in dem sich der Opal befindet, wird ein Opal dann heller Opal, dunkler Opal oder Schwarzopal genannt. Boulder-Opale sind von Edelopal-Adern durchzogene Gesteine. Gemeine Opale sind Opale mit keinem, Edelopale dagegen mit deutlichem, lebhaften Schimmern in allen Regenbogenfarben. Eine Besonderheit bilden die Feueropale aus Mexiko, die ohne Farbenspiel eine einheitliche durchsichtige Farbe zeigen und trotzdem zu den Edelopalen zählen.