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Perle - Bedeutung und Wirkung



Im November wagen wir einen Blick über den Tellerrand, denn "Stein" des Monats ist die Perle.

Alles kommt jetzt zur Ruhe, der November ist der Monat der Einkehr und des Gedenkens. Die letzten Blüten und Blumen sind verwelkt, die Bäume verlieren ihr Laub. Die Natur wird immer dunkler und eintöniger, die letzten farbigen Elemente verblassen. Die Kraft der Pflanzen konzentriert sich in Samen und Wurzeln, um die kalte Zeit zu überstehen. Das nach außen hin Sichtbare wird unauffälliger und lässt so mehr Raum für die inneren Werte der Dinge – manches, was nach außen hin unscheinbar erscheint, steckt voll innerer Schönheit. Was kann man wohl hinter dem äußeren Schein entdecken? Und welche neuen Ideen und Visionen können in dieser nachdenklichen, nach Innen gerichteten Zeit entstehen? Passend zu dieser Stimmung fallen auch viele Trauer- und Gedenktage in den November.

Die schimmernde Perle pflegt die Seele und die Gefühlswelt. Sie unterstützt dabei, das emotionales Gleichgewicht zu finden und zu bewahren. Die Perle hilft dabei, Intuition und Sensibilität zu stärken, eine reiche innere Bilderwelt zu entdecken und diese kreativ zu nutzen. 

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Seit jeher werden Perlen auch mit Tränen assoziiert. Tränen sind ein Ausdruck von Trauer und nur die Trauer ermöglicht es, Verlorenes und Vergangenes loslassen zu können, damit es zu keinem Stillstand kommt und der Fluss des Lebens ungehindert weiterfließen kann. Perlen können dabei helfen, Trauer, Schmerz und Verlust leichter zu durchleben und zu wandeln. So können dunkle Zeiten besser überstanden werdden und es entsteht Raum für einen Neuanfang. 

In vielen Kulturen wurde die Perle auch schon sehr früh als Schmuckstück getragen, da sie - ganz im Gegensatz zu Edelsteinen - nicht bearbeitet werden müssen. Perlen zählen nicht zu den Edelsteinen, es sind Produkte von Austern und einigen Muschelarten. Auf natürliche Weise entstehen sie, indem sich die Muschel mit einem Fremdkörper, der in ihr Inneres gelangt ist, auseinandersetzen muss. Um sich nicht zu verletzen, bildet die Muschel Schicht für Schicht einen Schutzmantel aus Perlmutt um diesen "Eindringling" herum und so entsteht im Verlauf von einigen Jahren eine Perle. Analog zu dieser Entstehung können Perlen dabei unterstützem, unverarbeitete Konflikte in Angriff zu nehmen und zu lösen. So wie die Muschel ihr verletzliches Inneres durch eine harte Schale schützt, verstärkt die Perle den Wunsch nach Rückzug, Verinnerlichung und Gemütlichkeit, insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit.



Neben Gold und Edelsteinen waren Perlen schon immer unverzichtbare Statussymbole in den Schatzkammern von Königen, Fürsten und hohen kirchlichen Würdenträgern. Seit der Antike sind Perlen sehr begehrt, um Reichtum und Wohlstand zu präsentieren. Der römische Chronist Plinius der Ältere berichtet von Kleopatras Wettstreit mit ihrem Geliebten Marcus Antonius, wer das teuerste Festmahl ausrichten könne. Dabei kam die ägyptische Königin auf die Idee, nicht durch seltene und erlesene Speisen zu punkten, sondern sie nahm stattdessen eine ihrer wertvollsten Perlen, die ihr als Ohrschmuck diente, ab, löste diese in Essigwasser auf und trank dieses seltsame Gebräu vor den Augen Antonius aus. So war ihr der Gewinn der Wette gewiss.

Perlen werden in Verbindung mit weiblicher Schönheit, Verführung, Anmut und Eleganz gebracht und gelten auch als Symbol von Fruchtbarkeit. Sie fördern die lunaren Eigenschaften und werden dem Sternzeichen Krebs zugeordnet, dessen Planet der Mond ist.

Qualität und Wert einer Perle richtet sich nach deren Glanz, der „Lüster“ genannt wird. Die ideale Perle hat einen wunderbar seidig schimmernden Glanz, der mit dem Licht des Mondes vergleichbar ist. Perlen kommen in unterschiedlichen Farben vor, von weiß über rosa, gelb, goldfarben, grünlich und blau bis zu den seltenen schwarzen Exemplaren, die man nur um Tahiti findet. Dabei sollte bei jeder Perle von bester Qualität eine Schattierung von Rosa in deren Farbskala vorkommen, da sich Rosa harmonisch mit den Farben des Teints der Trägerin/des Trägers von Perlenschmuck verbindet. Neben dem Lüster ist auch die Form der Perle ein wichtiges Qualitätskriterium. Die ideale Form ist kugelrund, eine Form, die bei Naturperlen eher selten vorkommt. Unregelmäßig geformte Perlen nennt man „Barockperlen“. Eine natürlich gewachsene Perle mit gutem Lüster, ab einer bestimmten Größe und in Kugelform ist eine echte Rarität, die teurer gehandelt wird als viele Edelsteine. Einzelne Exemplare können Preise von mehreren hunderttausend Euro erzielen!

Der größte Teil der heute auf dem Markt befindlichen Perlen sind Zuchtperlen. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es der Japaner Kokichi Mikimoto, dem es als ersten gelang, künstliche Perlen entstehen zu lassen, indem er Austern öffnete, ihnen Fremdkörper einpflanzte und sie zurück ins Meer legte, damit im Laufe von etwa 3 bis 5 Jahren auf diese Weise das Tier den Eindringling mit Perlmutt ummanteln konnte. Die so gewonnen Perlen sind wesentlich einheitlicher in Form, Größe und Qualität als die seltenen Naturperlen. Sie sind deshalb auch im Preis erschwinglicher.

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Perlen bestehen aus 3 – 4% Wasser. Bei der Aufbewahrung ist es wichtig, dass dieses Wasser nicht austrocknet, da die Perle sonst ihren Glanz verliert, man sagt auch, sie „stirbt“. Durch Kontakt mit der Haut bleibt der Wasseranteil der Perle stabil. Allerdings sollte man darauf achten, dass Perlen nicht mit Waschmitteln, Kosmetika und Parfüm in Berührung kommen!

Varietäten: Man unterscheidet Flussperlen, Meerwasserperlen und Süßwasserperlen.
Die begehrtesten und hochwertigsten sind die Meerwasserperlen. Fluss- und Süßwasserperlen sind kleiner, haben nicht den edlen Lüster der Meerwasserperlen und selten die begehrte kugelrunde Form.

Mineralklasse: Calciumminerale, Karbonate

Chemische Formel: CaCO3

Kristallsystem: rhombisch (Aragonit), trigonal (Calcit)

Kristallform
: mikrokristalline Aragonitblättchen

Mohshärte
: 3 – 4

Spaltbarkeit: unvollkommen

Bruch: muschelig

Farbe: weiß, rosa, gelblich, rötlich, silberfarben, goldfarben, bläulich, schwarz

Glanz: seidig, irisierend

Entstehung: Perlen entstehen in austernartigen Meeres- und einigen Süßwassermuscheln, wenn eingedrungene Fremdkörper die Schleimhaut des Tieres reizen. Dann scheiden diese das normalerweise zum Schalenaufbau verwendete Perlmutt rund um den eingedrungenen Fremdkörper ab. Aufgrund der Entstehung lassen sich Perlen in Naturperlen (natürlicher Nukleus, z.B. eingedrungenes Sandkorn) und Zuchtperlen (mit vom Menschen eingesetzten Nukleus oder Gewebeteilchen) einteilen. Eine weitere Form sind die Muschelkern-Perlen, die nicht natürlich in der Muschel gewachsen sind, sondern aus der Muschelschale selbst geschliffen werden und dann mit verschiedenen schimmernden Beschichtungen veredelt werden. Die Muschelkernperlen sind meist perfekt rund und eine modische und sehr günstige Alternative zu den sehr hochpreisigen Südseeperlen.

Erscheinungsbild: Durch den schaligen Aufbau zeigen Perlen rundliche Formen, von denen die Kugelform die begehrteste ist. Flache, halbrunde Perlen heißen Button- oder Knopfperlen, unregelmäßig geformte Stücke Barockperlen

Vorkommen: Südsee, Küstengebiete von Japan und China, Australien, Polynesien, Sri Lanka, Mittelamerika und des Persischen Golfs


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Perlen lassen sich aufgrund des Gewässers, in dem die Perlmuscheln leben, in Fluss-Perlen, Meerwasser-Perlen und Süßwassser-Perlen unterscheiden:

Fluss-Perlen: Diese Perlen werden von der Fluss-Peilmuschel (Margaritifera margaritifera) gebildet, die in den Bächen und Flüssen der nördlichen Halbkugel lebt, wenn deren Wasser sehr sauber und kalkarm ist. Flussperlen sind meist nicht ganz rund und werden nur sehr selten größer als 20 mm.

Salzwasser-/Meerwasser-Perlen: Diese Art Perlen entsteht durch das Einsetzen eines Nukleus in Form einer kleinen geschliffenen Kugeln aus Perlmutt. Daher sind die entstehenden Perlen auch meist „kugelrund“. Bei den Perlen von Muschelarten, die im Meer leben, unterscheidet man aufgrund der geographischen Herkunft folgende Varianten:

Tahiti-Perlen: Die Perlen der Perlmuschel (Pinctada margaritifera) stammen aus dem Meer um die Insel Tahiti. Sie zählen aufgrund den natürlichen, bunt schillernden dunklen Farben zu den begehrtesten Perlen und werden ca. 8 bis 16 mm groß. Sie entstehen durch das Einsetzen eines sog. Nukleus, d.h. eines in die Muschelschale eingesetzten Fremdkörpers, der Schicht um Schicht von der Perlmuschel mit Perlmutt umhüllt wird.

Südsee-Perlen: Indonesien, Australien und die Philippinen sind die Heimat der Perlmuschel (Pinctada maxima). Um den Nukleus herum wachsen Perlen in hellen Farben (weiß, silber und gold) bis zu einer typischen maximalen Größe von etwa 10 bis 16 mm.

Akoya-Perlen: Ursprünglich bezeichnet dieser Name ausschließlich Perlen, die im Japanischen Meer in der Akoya-Perlmuschel (Pinctada martensii und Pinctada fucata) gewachsen sind, seit einer Zeit werden die Akoya-Perle aber auch in China, Tahiti und Vietnam gezüchtet. Üblicherweise sind die Perlen 2 bis 6 mm groß und weiß oder cremefarben, lassen sich aber gut in zahlreiche andere Töne einfärben.

Keshi-Perlen: Keshi-Perlen („Mohnsamen-Perlen“) entstehen ungeplant in Muscheln, in denen Akoya- Südsee- oder Tahiti-Perlen gezüchtet werden. Sie haben keinen Nukleus und sind daher Naturperlen.

Aufgrund des im Vergleich zu Salzwasser-Perlen günstigen Preises sind die Süßwasser-Perlen sehr weit verbreitet. Diese Perlen unterscheiden sich von anderen Zuchtperlen dadurch, dass sie nicht mit einem Nukleus versehen werden. Stattdessen wird nur ein kleiner Schnitt im Gewebe vorgenommen, in den ein Gewebeteilchen einer anderen Muschel eingesetzt wird. Da kein geschliffener Nukleus vorhanden ist, sind Süßwasser-Perlen selten rund, bestehen aber vollständig aus Perlmutt und sind leuchtend und farbenfroh. Süßwasser-Perlen werden typischerweise bis zu 14 mm groß und stammen meistens aus China. Mit diesem Verfahren entstehen auch Perlen in ungewöhnlichen Formen, z.B. Kreuz oder Stab. Eine besondere Form der Süßwasser-Perle ist die Biwa-Perle aus dem Biwa-See in Japan. Diese sind sehr hochwertig, da sie einen starken Lüster, eine glatte Oberfläche und ein breites natürliches Farbspektrum haben.

Bei den beliebten Süßwasser-Zuchtperlen ist im Handel ein weites Spektrum an Farben vorhanden. Die hellen Farbtöne (z.B. weiß, creme, elfenbein, lachs, hellviolett) sind natürliche Farben, zur Schmuckgestaltung werden gerne auch gefärbte (z.B. petrol, schoko, braun, grün, kupfer) oder gebleichte (reinweiß) verwendet.

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