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Stein des Monats April 2021: Schungit


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In der Natur stehen die Zeichen auf Entwicklung und Ausweitung. An allen Ecken und Enden gedeiht zartes Grün, die ersten Knospen öffnen sich. Vitalität und Lebensfreude liegt in der Luft, Tiere und Pflanzen streben nach Wachstum und Entfaltung.

Schungit begleitet uns durch seine ausgleichende und stabilisierende Wirkung durch diese manchmal turbulente Zeit. Alte, überkommene Gewohnheiten können wie eine alte Haut abgestreift und zurückgelassen werden. Ohne Bedenken können wir uns ganz dem Heute und Morgen widmen und unsere persönlichen Wünsche und Ideen realisieren. Was sich jetzt als erfolgreich herausstellt, wird uns langfristig auch eine materiell stabile gute Basis ermöglichen.

Wissenschaftlicher Steckbrief Schungit

Chemische Formel: Elementarer Kohlenstoff (C)

Mineralklasse: Natürliche Elemente

Entstehung:  Sedimentäres Kohlegestein, entsteht durch die Inkohlung von Algen im Faulschlamm und wird daher auch als »Algenkohle« bezeichnet.

Farbe, Glanz: Schwarz, fettiger, harziger und mitunter fast metallischer Glanz, als Gestein matt, färbt häufig ab.

Kristallsystem: amorph

Mohs-Härte: 3,5 bis 4

Spaltbarkeit: Keine Spaltbarkeit, muscheliger oder körnig-unebener Bruch



Vorkommen, Hauptlieferländ
er: Region Shun'ga in Russland (Onegasee in Karelien und am Ladogasee) und Ostfinnland. Weitere Fundorte sind Spanien (Region Leon) und Indien. Schungit findet sich meist in Gegenden, in denen auch Ölschiefer vorkommt. Der im Handel als Rohsteine, Trommelsteine, Schmuck etc. erhältliche Schungit stammt fast ausschließlich aus der Region Shun'ga, die dem Schungit auch seinen Namen gab.

Erscheinungsbild: Dunkle, kompakte Kohle in dichten Massen, sehr leicht und z.T. hochglänzend in fast reinem Zustand. Eher feinkörnig-dunkelgrau als schungithaltiges Tongestein, z.T. mit erkennbaren feinen Sedimentlagen.

Verwendung: Schungit wird als Farbpigment verwendet und findet als Ersatz für Aktivkohle in Filtern Verwendung. Letzteres ist jedoch umstritten, da die Abgabe von schädlichen Kohlenwasserstoffen nicht auszuschließen ist, was auch bei der Verwendung von Schungit als Wasserstein (siehe unten) zu berücksichtigen ist. 

Synonyme: Shungit, Schungit-Kohle, Inostranzeff'sches Schungit, Algenkohle


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Schungit als Wasserstein

Beim Ansetzen von Schungitwasser ist die Einleitungsmethode oder die Reagenzglasmethode z.B. mit einem Vitalstick die einzig sinnvollen Herstellungsverfahren, da so kein direkter Kontakt zwischen dem Schungitstein und dem Wasser gegeben ist. Ebenfalls gut geeignet ist das Energetisieren des Wassers mit Hilfe einer Schungitplatte, auf die der Krug oder das Glas gestellt werden.


Weitere Anwendungen Schungit

Schungitpyramiden, Kugeln, Platten und Würfel aus Schungit wirken energetisierend auf Arbeits-, Wohn- und Schlafräume. Neben der energetischen und dekorativen Wirkung werden Objekte aus Schungit gerne als Ausgleich gegen elektromagnetische Strahlung eingesetzt und neben Computern oder Laptops platziert.


Zuordnung und Anwendung

Schungit ist in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Mineralien in der Steinheilkunde geworden. Auf geistiger Ebene fördert er die Realisierung von Vorhaben. Destruktive Gedanken und alte Gewohnheiten können durch Schungit leichter losgelassen werden, so dass sich erfolgversprechende Pläne entwickeln lassen. Er wird als energetischer Schutzstein eingesetzt, der negative Energien absorbiert. Ähnlich wie Bergkristall unterstützt Schungit die Wirkung anderer Heilsteine.

Schungit regt auch dazu an, vielfältige und neue Erfahrungen zu machen, althergebrachte Pfade zu verlassen und so die persönlichen Wünsche und Pläne zu realisieren. So kann auch eine stabile materielle Basis für die Zukunft geschaffen werden. Das Mineral unterstützt den Ausgleich der inneren Widersprüche und Persönlichkeitsanteile. Investitionen in die Zukunft, die auch momentanen Verzicht bedeuten können, sind leichter zu planen und umzusetzen; Entscheidungen, die zu späteren Erfolgen führen, werden unterstützt.

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Schungitpyramiden, Kugeln, Platten, Quader und Würfel aus Schungit werden zur Energetisierung von Arbeits-, Wohn- und Schlafräume angewendet. Neben der energetischen und dekorativen Wirkung werden Objekte aus Schungit gerne als Ausgleich gegen elektromagnetische Strahlung eingesetzt und neben Computern oder Laptops platziert. Als Heil- und Schmuckstein ist Schungit in vielen Varianten verfügbar, z.B. als Anhänger, Kette, Amulett, Taschenstein, als Armband oder Edelstein-Mala. 

In der Industrie wird Schungit z.B. als Farbpigment, für die Herstellung von Autoreifen und als Füllstoff von Filtern verwendet.



Astrologie und Chakren

Schungit wirkt besonders auf das erste, das Wurzelchakra. In der Astrologie wird der Schungit Saturn und Steinbock zugeordnet.


Ganz besonders: Edel-Schungit

Kennzeichnend für den Edel-Schungit sind der metallische Glanz, der muschelige Bruch und der extrem hohe Kohlenstoff-Gehalt. Nur etwa 1% des gesamten Schungit-Vorkommens besteht aus Edelschungit. Dieser kommt in maximal 40cm breiten Bändern vor und muss mühsam von Hand unter Tage abgebaut werden. Gelegentlich sind im Edel-Schungit rötlich-bräunliche Einschlüsse zu sehen; dieses ist Jarosit, ein durch Oxydation von Pyrit entstandenes Eisensulfat.

Edelschungit lässt nur sehr schwer bearbeiten, da das Mineral leicht splittert. Wird er sehr vorsichtig gebohrt, kann man ihn als gebohrten Anhängerstein oder mit Stiftöse versehen tragen. Edel-Schungit lässt sich im Gegensatz zu Schungit sich nicht in Form (z.B. Schungitpyramide, Schungitkugel) schleifen.


Kleine Schwester, großer Bruder: Kohle, Anthrazit, Gagat

Verwandte Mineralien von Schungit sind Kohle, Anthrazit und Gagat. Alle diese Gesteine bestehen zum größten Teil aus Kohlenstoff und sind organischen Ursprungs. Sie unterscheiden sich im Alter und im Entstehungsprozess. Beim Schungit nimmt man an, dass er im Präkambrium vor ca. 600 Mio. Jahren aus Faulschlamm von Meeresalgen entstand.

Aufgrund ihrer sehr ähnlichen Entstehung und Zusammensetzung werden Anthrazit, Gagat und Jet/Jett in der Steinheilkunde gern als Alternative verwendet. Hauptsächlich wird das amorphe Kohlegestein in Situationen angewendet, in denen die Verbesserung der Lebensumstände aus eigener Kraft gefragt ist. Enttäuschungen können überwunden und Belastendes losgelassen werden, so dass Zuversicht und Vertrauen wachsen können.


Schungit und die Lebensblume

Die „Blume des Lebens“ ist ein uraltes Symbol und Ornament, dessen Verwendung schon vor Jahrtausenden dokumentiert werden kann. Es wird gerne mit Schungit-Produkten kombiniert und auf Platten, Anhänger und Pyramiden in Gold- oder Silberfarbe eingeprägt. Die spirituelle Bedeutung dieses Symbols ist die eines Schutzamuletts, das auch zur Energetisierung von Wasser, zur Entstörung von Räumen und zum Schutz vor Elektrosmog verwendet wird. So ergänzen sich die hilfreichen Eigenschaften des Schungits mit denen der Blume des Lebens.


Geschichtliches und Mythen zum Schungit

Schungit (in anderer Schreibweise auch Shungit) wurde 1880 von dem russischen Geologen Alexander Alexandrowitsch Inostranzew (1843–1919) nach dem Fundort Schunga an der Westküste des Onegasees benannt. Laut einer russischen Legende erkrankte Xenia Iwanowna, die Mutter von Michail Fjodorowitsch Romanov, dem Begründer der Romanov-Dynastie, an Epilepsie. Bauern sollen ihr eine Heilquelle gezeigt haben, die aus einem schwarzen Stein (es handelte sich um Schungit) entsprang. Nach Genuss des Wassers genas Xenia von ihrer Krankheit und brachte später einen gesunden Sohn – den späteren Zaren Michail I. – auf die Welt. Die Schungit-Heilquelle geriet zunächst in Vergessenheit. Erst 100 Jahre später wurde sie unter Peter dem Großen (1672–1725) wiederentdeckt und seitdem genutzt. Dem Wasser werden umfangreiche Heilwirkungen zugesprochen.